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Suchbegriff: Unternehmensnachrichten

Die Deutsche Bank meldete für 2025 einen Rekordgewinn vor Steuern in Höhe von 9,7 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 84 % gegenüber 2024 entspricht und das sechste profitable Jahr in Folge darstellt. Die Bank übertraf die Markterwartungen deutlich, kündigte eine Dividendenerhöhung auf 1 € pro Aktie an und plant Aktienrückkäufe im Wert von bis zu 1 Mrd. €. Die positiven Finanzergebnisse werden jedoch von laufenden Ermittlungen wegen Geldwäsche überschattet, die kurz vor der Bekanntgabe der Ergebnisse zu Razzien in den Frankfurter und Berliner Niederlassungen der Bank führten.
Der deutsche Vermögensverwalter DWS meldete für 2025 Rekordergebnisse mit einem Anstieg des Konzerngewinns um 43 % auf 927 Millionen Euro, der auf höhere Gebühreneinnahmen und neue Kundengelder zurückzuführen ist. Das Unternehmen übertraf seine Gewinnziele, hob seine mittelfristigen Wachstumsprognosen bis 2028 auf 10 bis 15 % jährlich an und kündigte Pläne für eine Sonderdividende aus überschüssigem Kapital an. Die DWS verzeichnete außerdem einen Anstieg des verwalteten Vermögens auf 1,085 Billionen Euro und wurde in den MDax-Midcap-Index aufgenommen.
Der deutsche Vermögensverwalter DWS Group gab starke Finanzergebnisse für 2025 bekannt, mit einem Rekordumsatz von 3,2 Milliarden Euro (plus 14 %) und einem Gewinn pro Aktie, der um 43 % auf 4,64 Euro stieg. Das Unternehmen belohnt seine Aktionäre mit einer erhöhten Dividende von 3,00 Euro und plant für 2027 eine Sonderdividende in Höhe von rund 1 Milliarde Euro aus überschüssigem Kapital. Die DWS hat sich außerdem neue mittelfristige Ziele gesetzt und strebt bis 2028 ein jährliches EPS-Wachstum von 10 bis 15 % an, das durch die Dynamik in allen Geschäftsbereichen und das besonders starke Wachstum im ETF-Bereich angetrieben wird.
Die niederländische Bankengruppe ING meldete für 2025 einen Rückgang des Jahresgewinns um 1 % auf 6,33 Mrd. Euro, übertraf jedoch mit einem starken Gewinnanstieg von 22 % im vierten Quartal auf 1,41 Mrd. Euro die Erwartungen der Analysten. Die Bank hob außerdem ihr Eigenkapitalrenditeziel für 2027 auf über 15 % an, wobei für das laufende Jahr über 14 % erwartet werden, verglichen mit 13,6 % im Jahr 2025.
Der DAX dürfte schwächer eröffnen, da sich die Anleger auf die gemischten Gewinnmeldungen großer US-Technologieunternehmen und die Entscheidung der US-Notenbank konzentrieren, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Microsoft verzeichnete starke Cloud-Umsätze, aber hohe Investitionskosten, Tesla musste einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen, während Meta mit KI-Investitionen und Umsatzwachstum beeindruckte. Die Deutsche Bank meldete trotz laufender Ermittlungen Rekordgewinne. Die Finanzmärkte bleiben angesichts der Sorgen um KI-Blasenrisiken und mögliche Marktkorrekturen vorsichtig.
Der Schweizer Bauzulieferer Forbo hat Heinz Hössli zum neuen Chief Financial Officer ernannt. Er tritt sein Amt im Juli 2026 an. Hössli wechselt vom Intralogistik-Spezialisten Interroll, wo er seit 2020 als CFO tätig war, und bringt über 20 Jahre Finanzerfahrung aus der Bühler Gruppe mit. Damit sind nach der früheren Ernennung von Johannes Huber zum CEO alle wichtigen Führungspositionen bei Forbo besetzt. Das Unternehmen gibt an, dass sein Managementteam nun optimal besetzt ist.
Das Schweizer Molkereiunternehmen Emmi verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 ein überraschend starkes Wachstum. Der organische Umsatz stieg um 4,3 % auf 4,7 Mrd. CHF und übertraf damit sowohl die Erwartungen des Unternehmens als auch die Prognosen der Analysten. Das Unternehmen profitierte von Akquisitionen im Dessertbereich und einer starken Performance in den Wachstumsmärkten Amerikas, darunter Brasilien, Chile und Mexiko, während die europäischen Märkte hinter den Erwartungen zurückblieben. Emmi ist trotz Währungsbelastungen und US-Zöllen weiterhin zuversichtlich, seine mittelfristigen Ziele zu erreichen.
ABB meldete starke Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 mit einem Anstieg der Auftragseingänge um 32 % auf 10,32 Mrd. US-Dollar, einem Umsatzwachstum von 9 % auf 9,05 Mrd. US-Dollar und einem Anstieg des Nettogewinns um 29 % auf 1,27 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen übertraf die Erwartungen der Analysten, erhöhte seine Dividende auf 0,94 Rappen und kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an. ABB erwartet für das Gesamtjahr 2026 ein anhaltendes Wachstum von 6 bis 9 % bei verbesserten Margen.
Roche meldete für 2025 starke Finanzergebnisse mit einem Umsatz von 61,5 Milliarden Schweizer Franken, was einem Anstieg von 2 % entspricht, und einem Gewinnsprung von 9,2 Milliarden auf 13,8 Milliarden Franken. Der Pharmabereich wuchs um 3 %, während der Diagnostikbereich aufgrund der volumenbasierten Beschaffung in China um 3 % zurückging. Das Unternehmen erreichte seine Wachstumsziele und erhöhte seine Dividende auf 9,80 Franken, wobei der Ausblick für 2026 vorsichtig, aber positiv ist.
Die Berner Kantonalbank (BEKB) meldete für das Jahr 2025 einen Rückgang des Reingewinns um 2,9 % auf 175,4 Millionen Schweizer Franken, was auf das schwierige Niedrigzinsumfeld zurückzuführen ist, das die Zinsmargen unter Druck gesetzt hat. Trotz des Gewinnrückgangs plant die Bank, ihre Dividende zum 30. Mal in Folge zu erhöhen, und baut ihr Anlagegeschäft mit einem Netto-Neugeldzufluss von 700 Millionen Franken und einem Wachstum der verwalteten Vermögen auf 45,3 Milliarden Franken aus. Die Bank geht davon aus, dass die Ergebnisse für 2026 angesichts der anhaltenden Zinsproblematik auf einem ähnlichen Niveau bleiben werden.

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